Steuererklärung

Grundsteuer-Reform: Was Eigentümer*innen 2022 wissen müssen © gettyimages.de/Westend61

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Grundsteuer-Reform: Was Eigentümer*innen 2022 wissen müssen

  • Artikel vom 04. Juni 2022

Immobilien- oder Grundstücksbesitz verpflichtet zu Grundsteuer-Zahlung. Das bleibt auch so. Durch die Reform ändert sich aber deren Berechnung. Was man wann unternehmen muss, um den neuen gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden, erklären wir hier. Wir verraten außerdem, wie man es sich mit WISO Grundsteuer ganz einfach macht.

Fakt ist: Die Grundsteuer wird ab 2025 nach neuen Bewertungsgrundlagen erhoben. Weil dafür der Grundstückswert neu ermittelt werden muss, ist jeder Eigentümer und jede Eigentümerin dazu verpflichtet, bis zum 31. Oktober 2022 eine Grundsteuer-Erklärung elektronisch ans Finanzamt zu übermitteln.

Warum wird die Grundsteuer reformiert?

Egal ob man Haus oder Wohnung besitzt, ein unbebautes Grundstück, eine Kleingartenparzelle oder einen Autostellplatz, Teileigentum oder Erbbaurecht: Alles verpflichtet den oder die im Grundbuch eingetragene*n Eigentümer*in zur Zahlung der Grundsteuer an die Kommunen, die diese Einnahmen wiederum in die Infrastruktur investieren. Wie hoch diese Grundsteuer im Einzelnen ausfällt, richtete sich bislang nach Einheitsbewertungen, die noch aus den 1930er und 1960er Jahren stammten. Das Bundesverfassungsgericht erklärte im Jahr 2018 die bisherige Grundsteuerberechnung als verfassungswidrig. Deshalb kommt jetzt die Reform, die mit einem aktualisierten und vereinfachten Verfahren für mehr Steuergerechtigkeit sorgen soll.

Wie verändert sich die Grundsteuer-Zahlung mit der Reform?

Die bisher geltenden Einheitswerte werden durch den Grundsteuerwert ersetzt, der durch Lage, Bauweise und Ausstattung der Immobilie beeinflusst wird. Der Grundsteuerwert wird dann mit der Grundsteuermesszahl (richtet sich nach der Art des Grundstücks) und dem von der jeweiligen Gemeinde festgelegten Hebesatz multipliziert.

Grundsteuerwert x Grundsteuermesszahl x Hebesatz = Jährliche Grundsteuer

Bis Eigentümer*innen erfahren, wie hoch die Zahlung ab Anfang 2025 tatsächlich ausfällt, dauert es noch einige Monate. Spätestens Ende 2014 ist es soweit. Erwartet wird aber, dass Besitzer*innen von Objekten in ländlichen Regionen entlastet werden und die Grundsteuer-Zahlung für hochwertiges Wohneigentum und Gründstücke in gefragten Lagen steigen.

Diese Informationen braucht man für die Grundsteuer-Erklärung

Einige der Informationen finden sich in den Anfang bis Mitte 2022 eintreffenden Informationsschreiben vom Finanzamt. Andere muss man selbst zusammenstellen. Unser Tipp: Gleich damit anfangen, damit's am Ende nicht hektisch wird. Zu finden sind die Daten u.a. im Grundbuchauszug, dem Notarvertrag bzw. notariellem Kaufvertrag, Katasterauszug oder dem alten Grundsteuerbescheid, aus dem die Steuernummer hervorgeht

Benötigt werden:

• Grundstücksart
• Wohnfläche
• Nutzungsfläche
• Flur, Flurstück
• Gemarkung
• Bodenrichtwert
• Eigentumsverhältnisse
• bisheriges Einheitswert-Aktenzeichen

Grundsteuer-Erklärung abgeben: So einfach geht's mit WISO Grundsteuer

Zwischen dem 1. Juli 2022 und dem 31. Oktober 2022 müssen alle Eigentümerinnen und Eigentümer ihre Grundsteuer-Erklärung für den Haus- und Grundbesitz erstellen. Die Grundsteuer-Erklärung muss online via ELSTER ans Finanzamt übermittelt werden.

Wer das schnell und sicher erledigen möchte, sollte sich auf WISO Grundsteuer verlassen. Die App steht ab Ende Juni 2022 bereit, kann jetzt schon vorbestellt werden und bietet Folgendes:

• Grundsteuer-Erklärung online ausfüllen und mit einem Klick ans Finanzamt senden
• Einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung ohne komplizierte Fachsprache
• Viele Angaben werden automatisch ausgefüllt
• Für alle Grundstücksarten anwendbar
• Clevere Fehlerprüfung inklusive
• Kein Download, keine Updates, überall online verfügbar
• WISO Grundsteuer kostet nur 29,95 Euro und gilt für bis zu drei Grundstücke (erweiterbar auf bis zu 99)

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Grundsteuerreform: Was passiert wann?

1. Januar 2022: Hauptfeststellung - für alle Grundstücke und Gebäude wird der jeweilige Grundsteuerwert, den sie zu diesem Zeitpunkt hatten, festgestellt.

Erstes/zweites Quartal 2022: Eigentümer*innen erhalten Post vom Finanzamt mit Informationen zur Reform. Allerdings nicht in allen Bundesländern - in Berlin und Hessen wird beispielsweise übers Landesportal im Internet informiert.

Zwischen 1. Juli. und 31. Oktober 2022: Die Grundsteuer-Erklärung muss digital ans Finanzamt übermittelt werden. Das ist die Phase, in der Eigentümer*innen aktiv werden müssen. Nach diesen Angaben ermittelt das Finanzamt den Grundsteuerwert für jedes Grundstück. Mit der Steuermesszahl multipliziert, die je nach Grundstücksart variiert, ergibt das den Grundsteuermessbetrag.

Ende 2022 bis 2024 : Per Post kommen drei Bescheide vom Finanzamt - der Grundsteuerwertbescheid, der Bescheid zum Grundsteuermessbetrag und - nach Festlegung der Hebesätze durch die Gemeinde - schließlich auch der Grundsteuerbescheid, der über die Höhe der künftig zu zahlenden Grundsteuer informiert. Wichtig: Bitte bei allen Bescheiden die Daten sorgfältig prüfen und bei Fehlern jeweils gegen den betreffenden Bescheid Einspruch erheben. Auch dabei hilft WISO Grundsteuer!

Ab 1. Januar 2025: Die Grundsteuer wird in der neu ermittelten Höhe fällig.

Hier noch einmal alle Fakten zur Grundsteuer-Erklärung:

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